Ostern: Bedeutung und Bräuche

Im Christentum gedenkt man alljährlich zum Osterfest der Auferstehung Jesus Christus. Es findet jedes Jahr am ersten Sonntag nach dem ersten Frühjahrsvollmond statt. Mit dem Anbruch der neuen Woche am Ostersonntag beginnt die 50-tägige österliche Freudenzeit, die an Pfingsten ihren Abschluss findet. Seinen Namen verdankt Ostern wohl der Himmelsrichtung Osten, dem Ort der aufgehenden Sonne und christlichem Symbol für den auferstandenen und wiederkehrenden Jesus Christus.

Rund um Ostern ranken sich eine Reihe von Sitten und Bräuchen, am weitesten verbreitet ist hierzulande wohl das Osterfeuer, bei dem aufgetürmte Holzstöße, teils abgeschlossen von einer Hexenpuppe aus Stroh, abgebrannt werden. In der katholischen Kirche wird zudem am Osterfeuer eine Kerze entzündet, die in das dunkle Kirchengebäude getragen wird und so Jesus Christus als Licht der Welt symbolisiert.

Meist in ländlichen Gegenden werden so genannte Osterräder, also hölzerne Feuerräder, brennend in der Nacht von einem Hügel herunter gerollt. Dem Osterrad kommt dabei eine ähnliche Funktion wie dem Osterfeuer zu, es wird sinnbildlich für die Sonnenscheibe gesehen, das Licht in der Dunkelheit symbolisiert hierbei die frohe Erwartung auf den nahenden Einzug des Frühlings.

National sind zudem noch bemalte Ostereier weit verbreitet, die zumeist vom Osterhasen versteckt worden sein sollen. (Bild: © Cathy Brinkmann/pixelio.de)